Die Feuerwehr im „d’r Fischingar“ (Mai 2019)

D’r Fischingar Nr. 2/ Mai, Juni 2019 (S. 19)

Die Grundschule Fischen besucht die Feuerwehr

Am 3. Mai bekam die Feuerwehr Fischen Besuch von den 3. Klassen der Grundschule Fischen. Im Unterricht wurde das Thema Feuer behandelt, da bietet sich die Feuerwehr als Nachbar natürlich als Besuch an. Die Feuerwehrler haben sich viel für die Kinder einfallen lassen. So wurden zunächst alle Fragen der Kinder zum Thema Feu-erwehr beantwortet und die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes mit Atemschutzgerät gezeigt. Weiter wurde den Klassen das Feuerwehrhaus gezeigt. Dabei wurde erklärt, was mit einem Schlauch nach dem Einsatz passiert, wie er gewa-schen, getrocknet und schließlich wieder gewi-ckelt wird, um für den nächsten Einsatz bereit zu sein. Ebenfalls wurden die Fahrzeuge der Feuer-wehr mit ihrer Ausrüstung und den verschiedenen Gerätschaften erklärt. Danach durften die Kinder selbst Löschen. Dazu mussten sie einen Eimer treffen und umspritzen. Ein Höhepunkt war sicherlich das Experiment, welches die Kinder mitgebracht hatten. Sie hatten zwei verschiedene Stoffe dabei, einen brennbaren und einen nicht brennbaren. Nun galt es herauszufinden, welcher brennt und welcher nicht. Dazu wurden beide Stoffe von den Feuerwehrlern in Brand gesteckt. Hier konnten die Kinder in sicherer Umgebung sehen, wie schnell ein Stoff brennen kann. Damit endete der Besuch der Schulklassen, die mit viel Freude und Interesse die Feuerwehr entdeckten. Ein besonderer Dank gilt Norbert Gemeinholzer, Gerhard Wolf und Max Knöbel, die sich für die Schülerinnen und Schüler Zeit genommen haben.

Die Jugendgrupped der Feuerwehr Fischen schnuppert „Atemschutzluft“

Die letzten Proben der Jugendgruppe der Feu-erwehr Fischen standen im Zeichen des Atem-schutzes. Hier bekamen die Jugendlichen einen tiefen Einblick in die Aufgaben und die Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger. Zunächst wurden ihnen die Grundlagen und die Ausrüstung gezeigt. Die Jugendlichen staunten nicht schlecht, was ein Atemschutzträger so alles in den Einsatz mitneh men muss. Neben einer speziellen Einsatzkleidung muss das schwere Atemschutzgerät mit Maske und Flammschutzhaube mitgeführt werden. Weiter gehören ein Funkgerät, eine Lampe, eine Feuer-wehraxt, eine Rettungsleine und ein C-Schlauch zur Ausrüstung. Damit ist der Atemschutzgeräte-träger voll bepackt. Doch je nach Einsatz müssen zusätzlich Spezialgeräte mitgenommen werden. Um ein Gefühl für dieses Gewicht zu bekommen, durfte jeder Jugendliche ein Gerät schultern und eine Maske anziehen. Danach wurde das Absuchen eines Raumes geübt. Dabei erfuhren die Jugendli-chen schnell, wie anstrengend ein Einsatz unter Atemschutz sein kann. Die nächste Probe begann mit der Erklärung eines Atemschutzgerätes. Hier wurde den Jugendlichen gezeigt, wie das Gerät funktioniert und welche Funktion die einzelnen Bauteile haben. Danach durften die Jugendlichen, wieder mit Maske und Gerät gerüstet, das richtige Öffnen einer Türe üben. Da es beim Öffnen einer Türe zu einer Rauchdurchzündung kommen kann, werden Türen in einem Brandeinsatz vorsichtig aus der Deckung heraus geöffnet. Danach werden mit dem Strahlrohr drei Sprühstöße in den Raum gege-ben. Die bewirkt die Kühlung des Rauches und dient dem Atemschutzträger zur Einschätzung der Situa-tion. Nach der Übung wurde den Jugendlichen der ordnungsgemäße Wechsel der Atemluftflasche sowie die Reinigung und Prüfung des Gerätes gezeigt.

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